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Equality vs. Equity: Navigieren durch die Nuancen im Unternehmensbereich

Im großen Theater der Unternehmensdynamik tanzen die Begriffe „Equality“ und „Equity“ oft mit einer Fließfähigkeit durch die Gespräche, die ihre unterschiedlichen Bedeutungen Lügen straft. Obwohl sie von vielen synonym verwendet werden, beschreiben sie zwei grundlegend unterschiedliche Paradigmen.


Equality vertritt in ihrem ursprünglichen Wesen das Prinzip der Einheitlichkeit. Es geht davon aus, dass jedem Einzelnen unabhängig von seinen Umständen die gleichen Ressourcen oder Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden sollten. Stellen Sie sich ein Szenario vor, in dem jeder Mitarbeiter, vom Praktikanten bis zur erfahrenen Führungskraft, mit dem gleichen Computermodell ausgestattet ist. Das ist gelebte Gleichheit: eine unerschütterliche Einheitlichkeit der Verteilung, ein einheitlicher Ansatz.


Equity hingegen ist eine differenziertere und anspruchsvollere Angelegenheit. Es wird anerkannt, dass inhärente Ungleichheiten und systemische Barrieren Einzelpersonen daran hindern können, auf die gleiche Weise Zugang zu Chancen zu erhalten oder davon zu profitieren. Gerechtigkeit zielt daher darauf ab, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, indem Ressourcen im Verhältnis zu den individuellen Bedürfnissen bereitgestellt werden, um sicherzustellen, dass jeder mit vergleichbarer Leichtigkeit am Firmenbankett teilnehmen kann. Vor diesem Hintergrund könnte ein Mitarbeiter mit Behinderung eine spezielle ergonomische Büroausstattung erhalten, die auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist, während ein anderer möglicherweise von flexiblen Arbeitszeiten profitiert, um persönlichen Verpflichtungen gerecht zu werden.


Im Unternehmensbereich beginnt der Weg zur **Gleichheit** oft mit einer edlen Absicht: dem Wunsch, jeden Einzelnen gleich zu behandeln. Doch obwohl dieser Ansatz gut gemeint ist, kann er unbeabsichtigt Ungleichheiten aufrechterhalten, indem er die einzigartigen Herausforderungen ignoriert, mit denen bestimmte Gruppen konfrontiert sind.


Equity hingegen versucht, genau diese Unterschiede zu verstehen und anzugehen. Es stellt komplexere Fragen, geht tiefer auf individuelle Bedürfnisse ein und erarbeitet Lösungen, die auf spezifische Herausforderungen zugeschnitten sind, um sicherzustellen, dass jeder Mitarbeiter, unabhängig von seinem Hintergrund oder seinen Umständen, eine echte Chance auf Erfolg hat.


Kurz gesagt: Während Gleichberechtigung jedem die gleichen Schuhe bietet, stellt Gerechtigkeit sicher, dass jeder Einzelne Schuhe bekommt, die ihm passen. Da Unternehmen danach streben, ein integratives Umfeld zu fördern, ist es von größter Bedeutung, zwischen diesen Konzepten zu unterscheiden und zu verstehen, dass echter Fortschritt oft mehr als nur Einheitlichkeit erfordert – er erfordert eine maßgeschneiderte Note.



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